Erhöhte Einstellungen für die Polizei gesichert

Pressemitteilung vom 21.09.2017
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, der
Polizeipräsident in Berlin, die Senatskanzlei, zuständig für
Wissenschaft und Forschung und die Hochschule für Wirtschaft
und Recht (HWR) Berlin haben heute
die neuen Kooperationsverträge für den Zeitraum 2018 bis 2022
geschlossen. Nunmehr können bei der Polizeiausbildung im
gehobenen Dienst 630 Studieneingangsplätze pro Jahr
berücksichtigt werden. In dem zum Ende des Jahres auslaufenden
Hochschulvertrag waren 270 Studienplätze pro Jahr für die
Polizei festgeschrieben. Diese Zahl wird seit dem Herbst 2013
überschritten.
Dazu der Regierende Bürgermeister, Michael Müller:
"Angesichts der Herausforderungen an unsere Sicherheit
braucht Berlin nicht einfach nur mehr Polizistinnen und
Polizisten, diese müssen auch eine hervorragende Ausbildung
bekommen. Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Berliner
Polizei und der Hochschule für Wirtschaft und Recht zeigt, wie
erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle der Bürgerinnen und
Bürger aussehen kann. Sie zeigt auch, welche tragende Rolle
die Berliner Wissenschaft, in diesem Fall unsere
Fachhochschulen, dabei spielt."
Innensenator Andreas Geisel sagte anlässlich der
Unterzeichnung: "Die verstärkte Sicherheit in unserer
wachsenden Stadt und die bevorstehende Pensionierungswelle
ziehen einen erhöhten Nachwuchsbedarf nach sich. Mit den heute
unterzeichneten Kooperationsverträgen sichern wir auf Jahre
die Ausbildung von zusätzlichen Polizeianwärterinnen und
Polizeianwärtern an der HWR Berlin.
Das qualitativ hochwertige Studium an der Hochschule kann damit
fortgesetzt und weiter ausgebaut werden. Die beteiligten
Institutionen demonstrieren damit aktiv den Gestaltungswillen
des Senates, die Sicherheit in unserer Stadt zu
erhöhen.”
"Die Polizei Berlin hat einen großen Bedarf an klugen,
engagierten und empathischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
die sich mit diesem außergewöhnlichen und anspruchsvollen
Beruf identifizieren. Die Kooperationsvereinbarung zum
Studienplatzaufwuchs wird einen großen und wichtigen Beitrag
dazu leisten, genau diese Menschen für die Polizei Berlin zu
gewinnen.", sagte Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt nach
Unterzeichnung der Verträge.
Präsidenten der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin,
Prof. Dr. Andreas Zaby: "An der HWR
Berlin freuen wir uns darüber, dass die Berliner Polizei einen
hohen Bedarf an Absolventinnen und Absolventen unseres
Bachelor-Studiengangs âgehobener Polizeivollzugsdienst´
hat. Gerne werden wir auch für die stark steigende Zahl an
Studierenden ein wissenschaftlich anspruchsvolles und
praxisorientiertes Studium anbieten."
Wegen des großen Nachwuchsbedarfes der Polizei müssen die
Einstellungszahlen kontinuierlich erhöht werden. Die
Anwärterinnen und Anwärter des gehobenen
Polizeivollzugsdienstes werden am Fachbereich 5 "Polizei
und Sicherheitsmanagement” der Hochschule für Wirtschaft
und Recht ausgebildet. Die HWR Berlin
ist zwar in das Finanzierungssystem der Hochschulverträge des
Landes Berlin eingebunden, jedoch reichen die bisher geplanten
Personal- und Sachkosten nicht aus, um den erhöhten
Ausbildungsbedarf der Polizei zu decken. Mit 600
Neueinstellungen und 30 sogenannten Aufsteigern aus dem
mittleren in den gehobenen Polizeivollzugsdienst wird die
qualitativ hochwertige Ausbildung an der HWR in Berlin fortgesetzt und den erheblichen
Aufwüchsen an Stellen und Ausbildungspositionen Rechnung
getragen.
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1
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