Stadtteilmütter in zwölf Familienzentren: Scheeres stellt Modellprojekt vor

Pressemitteilung vom 06.04.2018
In zwölf Berliner Familienzentren arbeiten nun festangestellte
Stadtteilmütter - in jedem Berliner Bezirk eine. Ermöglicht
wird dies durch ein neues Modellprojekt, das Berlins Senatorin
für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, am heutigen
Freitag vorgestellt hat. Das Projekt ist zum 1. April
gestartet. Im aktuellen Haushalt stehen dafür jeweils 350 000
Euro im Jahr zur Verfügung.
Sandra Scheeres: "Stadtteilmütter sind eine
Berliner Erfolgsgeschichte. Seit 2004 leisten sie einen
wichtigen Beitrag zur Integration von Familien mit
Migrationshintergrund. Die speziell qualifi-zierten Frauen -
selbst Mütter und mit Migrationshintergrund - beraten
Eltern, stärken Erziehungskompetenzen, vermitteln Hilfen und
verbessern so die Bildungs- und Entwicklungschancen von
Kindern. Oft sind sie aber nur im Rahmen von
Beschäftigungsmaßnahmen und befristet tätig. Das
Modellprojekt ermöglicht sozialversicherungspflichtige
Anstellungen, verankert diese wichtige Tätigkeit in den
Familienzentren und weitet den Einsatz von Stadtteilmüttern
auf alle Bezirke aus."
Die ersten Stadtteilmütter wurden 2004 geschult. Seitdem haben
insgesamt rund 920 Migrantinnen die Qualifizierung durchlaufen.
Die Schulungen erfolgen durch das Diakoniewerk Simeon, die
Diakoniegemeinschaft Bethania oder das Diakonische Werk Berlin.
Sie umfassen Themen wie körperliche und seelische Entwicklung
von Kindern, Sprachförderung, Kita- und Schulsystem,
Gesundheitsförderung und Sexualerziehung.
Derzeit sind rund 120 Stadtteilmütter vor allem in den drei
Bezirken Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte im
Einsatz. Im Rahmen des neuen Modellprojekts können
Stadtteilmütter nun als Sprach- und Kulturmittlerinnen auch in
anderen Bezirken tätig werden, unter anderem in
Familienzentren in Altglienicke, Buch und Spandau.
Bisher gibt es 36 vom Land Berlin geförderte Familienzentren,
jeweils drei pro Bezirk. Sie richten sich mit ihrem Angebote
vor allem an Familien mit kleinen Kindern und sind wichtige
Treffpunkte, Informationsbörsen und Beratungsstellen in einem.
Wie Sandra Scheeres am Freitag bekannt gab, gehen im Sommer
2018 sechs weitere vom Land geförderte Familienzentren an den
Start. Diese werden in Wedding, im nördlichen Prenzlauer Berg,
Friedenau, Rudow, Biesdorf und Karlshort liegen. Die Förderung
pro Familienzentrum beträgt 72 000 Euro im Jahr.
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1
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Zahlen & Fakten:
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Autokennzeichen:
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Gemeinde-
schlüssel:
11 0 00 000