Machbarkeitsstudie für Teilabschnitt des Projektes Radbahn geplant 
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Machbarkeitsstudie für Teilabschnitt des Projektes Radbahn geplant


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Pressemitteilung vom 03.12.2018
Für ein Teilstück des Projektes Radbahn unter der U-Bahnlinie 1 in Kreuzberg wird eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wird im nächsten Jahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, um die verkehrsplanerische und verkehrstechnische Umsetzbarkeit für ein Teilstück des Projektes Radbahn in Kreuzberg zu ermitteln. Untersucht wird das Teilstück der Radbahn zwischen Kottbusser Tor im Westen und dem Schlesischen Tor im Osten.
Das Projekt Radbahn ist eine Initiative des Vereins paper planes e.V., der das Konzept für einen durchgängigen Radweg vom Bahnhof Zoo bis zur Warschauer Straße vorgelegt hat.
Der größte Teil der Radbahn verläuft überdacht unter der Hochbahnlinie U1 und liegt damit mittig zwischen den Fahrspuren des Autoverkehrs. Das Projekt ist aufgrund der zahlreichen Straßenkreuzungen unter der Hochbahn verkehrstechnisch hochkomplex und anspruchsvoll.
Im Mittelpunkt der Machbarkeitsstudie steht daher die Frage, wie Kreuzungen und Einmündungen gestaltet werden können, an denen die Radbahn den Autoverkehr kreuzt. Dabei geht es auch darum, wie die Steuerung der Ampeln geregelt werden kann.
Die Machbarkeitsstudie wird insbesondere (verkehrstechnische) Varianten darstellen, zu denen auch Kostenschätzungen durchgeführt werden. Die Machbarkeitsstudie soll exemplarisch für eine Teilstrecke die Grundlagen liefern, unter welchen Voraussetzungen das ambitionierte Projekt umgesetzt werden kann.
Matthias Heskamp, 1. Vorsitzender von paper planes e.V. - Team Radbahn Berlin: "Wir sind sehr erfreut über die Entscheidung der Senatsverwaltung. Eine verkehrstechnische Untersuchung der Machbarkeit ist der nächste wichtige Schritt, um das Projekt voranzubringen, und spiegelt die bisher sehr konstruktive Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und der Verwaltung wieder."
Bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie werden unter anderem der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die BVG und die Verkehrslenkung Berlin (VLB) sowie paper planes e.V. als konzeptioneller Ideengeber eingebunden. Die Ausschreibung der Machbarkeitsstudie soll im zweiten Quartal 2019 erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.radbahn.berlin
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1

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