Flüchtlingsunterkünfte in landeseigenem Betrieb - Sozialsenatorin und Finanzsenator besuchen Unterkunft Kiefholzstraße 

Flüchtlingsunterkünfte in landeseigenem Betrieb - Sozialsenatorin und Finanzsenator besuchen Unterkunft Kiefholzstraße


News Berlin

Pressemitteilung vom 20.12.2018
Bei einem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Neukölln haben sich Sozial-senatorin Elke Breitenbach und Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz am Donnerstag über die Arbeit des landeseigenen Betreibers informiert. Die modulare Unterkunft in der Kiefholzstraße ist seit Mitte Oktober in Betrieb und beherbergt aktuell rund 100 Menschen. Betrieben wird sie vom Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung - Betriebsteil B (LfG - B).
Vor etwa zwei Jahren fiel die Entscheidung des Senats, einen landeseigenen Träger zum Betrieb von Unterkünften für geflüchtete Menschen einzurichten. Der Landesbe-trieb sollte das Angebot der freien Träger ergänzen und es dem Land zudem ermög-lichen, schnell und flexibel auf kurzfristig entstehenden Unterbringungsbedarf zu rea-gieren. Nach Starthilfe durch den Hamburger Eigenbetrieb "fördern & wohnen", der auch personell den Aufbau des neuen Trägers unterstützte, kümmert sich der LfG - B in Abstimmung mit dem Landesamt für Flüchtlinge (LAF) und der SenIAS heute um mittlerweile fünf Gemeinschaftsunterkünfte. Neben der Unterkunft Kiefholzstraße handelt es sich dabei um ein weiteres MUF in Berlin-Buch, ein Tempohome und ein Bürogebäude in Treptow-Köpenick sowie eine ehemalige Schule in Marzahn-Hellersdorf.
Sozialsenatorin Elke Breitenbach: "Der landeseigene Betrieb ergänzt die bisherige Trägerlandschaft, denn auch soziale Dienstleistungen sind Bestandteil der öffentli-chen Daseinsvorsorge. Wenn Menschen kurzfristig untergebracht werden müssen, können wir heute schnell reagieren. Ich danke dem Landesbetrieb für die Unterstüt-zung gerade hier in dieser Einrichtung. Damit haben wir nun eine große Unterkunft, die insbesondere Frauen Schutz bietet."
Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz: "Dem Berliner Eigenbetrieb stand der Hamburger Träger ‚fördern & wohnen´ Pate. In der Hansestadt wird schon seit langem die Unter-bringung geflüchteter und wohnungsloser Menschen als Aufgabe für einen Eigenbe-trieb verstanden. An diesem Modell haben wir uns orientiert. Der LfG - B hat sich in vergleichsweise kurzer Zeit zu einem verlässlichen Partner in Zusammenspiel mit den freien Trägern im Land Berlin entwickelt."
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1

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