Mit gutem Gewissen genießen

Es gibt Dinge, die hinterlassen ein ganz besonderes Gefühl auf der Zunge. Es sind keine reinen Nahrungsmittel, sondern sie verdanken ihre Existenz in erster Linie dem Genuss. Zartschmelzende Schokolade, frisch gerösteter Kaffee und Cannabis haben viele Gemeinsamkeiten. Sie heben die Stimmung und erfüllen den Genießenden mit Glück. Sich hin und wieder etwas Gutes gönnen, ist keine Sünde, ganz im Gegenteil.



Die delikate Welt der Genussmittel

Für viele Berliner beginnt der Tag mit einem guten Schluck Kaffee. Dabei handelt es sich nicht um irgendein Heißgetränk, sondern um eine echte Spezialität aus der besten Kaffeemanufaktur der Stadt. Der Kaffee von Andraschko ist berlinweit für sein würziges Aroma bekannt. Frisch gebrühter Kaffee riecht gut, schmeckt gut und tut gut. Und er kann noch mehr. Von der gesundheitsfördernden Wirkung des Kaffees zeugen zahlreiche Studien. Zwar erhöht das koffeinhaltige Getränk den Blutdruck, dafür sollen aber Wissenschaftlern der Semmelweis-Universität in Budapest zufolge bis zu drei Tassen täglich das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko senken. Ein chinesisches Forscherteam kam hingegen zur Erkenntnis, dass sich Kaffee auch auf die Gesundheit des Gehirns positiv auswirkt und unter Umständen einer Demenz vorbeugt.



Hanf aus dem Coffeeshop bald auch in Deutschland?

Vielleicht bald ähnlich beliebt wie Kaffee ist Hanf. Die Regierung plant die Legalisierung von Cannabis. Erwachsene erhalten dann die Droge in speziell lizenzierten Geschäften. Das dürfte dann ähnlich ablaufen wie in den Niederlanden. Dort sind die Coffeeshops schon länger ein fester Bestandteil des Straßenbilds in Amsterdam. Bereits jetzt legal erhältlich sind Produkte mit Cannabidiol. Dabei handelt es sich um eine von vielen Substanzen aus der Hanfpflanze. CBD, so die Abkürzung des Cannabidiols, macht weder süchtig noch verursacht es berauschende Zustände. CBD-Öl zergeht langsam unter der Zunge. Es gibt aber auch Gummibärchen, Badezusätze und feine Schokolade mit Hanfzusatz. Vor allem in den USA boomt der Handel mit Cannabidiol. Darüber hinaus geht vom Hanf eine starke Symbolwirkung aus. Bei Fast Buds erhält der Grasfreund selbstblühende Cannabissamen. Die Pflanzen sind auch optisch ein Leckerbissen und eine originelle Wohnungsdekoration. Gemeinsam mit einer Handvoll Kaffee- und Kakaobohnen entsteht ein attraktives und verführerisch duftendes Arrangement.



Schokolade – die Königin des guten Geschmacks

Ebenfalls zu Unrecht verrufen ist die Schokolade. Zwar enthalten viele Sorten ungesunden Zucker und kakaoferne Bestandteile wie Buttercreme und Palmöl, aber das beeinträchtigt nicht die Qualität der ernährungsphysiologisch wertvollsten Zutat, dem Kakao. Schokolade ist Lebensfreude pur. Der Genuss regt die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin an. Der Körper setzt Endorphine frei. Das sind körpereigene Opiate, die glücklich machen. Eine anregende Wirkung entfaltet auch das in der Schokolade enthaltene Theobromin. In sehr hohen Dosen verursacht Theobromin tatsächlich Rauschzustände. In dieser Hinsicht gleicht Kakao in gewissem Maße einer Droge. Und viele Menschen behaupten tatsächlich, Schokolade mache süchtig. Das gilt aber nur für die Bitterschokolade, denn diese enthält bedeutend mehr Kakao als andere Produkte. Deren Zubereitung ist eine Kunst, die die Chocolatiers beherrschen. Zu den besten Schokomanufakturen der Welt gehört auch die am Fuß des deutschen Siebengebirges liegende Confiserie Coppeneur et Compagnon. Weitere Chocolatiers mit Weltruf arbeiten in Belgien, Frankreich und der Schweiz.

Fazit: Eine kleine Schwäche für Kaffee, Schokolade oder Cannabis kann das Leben auf eine sehr genussvolle Weise bereichern. Mit Stil und in Maßen konsumiert wirken die Genussmittel positiv auf Geist und Körper.





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Bundesland:
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Gemeinde-
schlüssel:

11 0 00 000



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