Berlin: Armutsrisiko in der Bundeshauptstadt am größten

Berlin: Armutsrisiko in der Bundeshauptstadt am größten


News BerlinIn Deutschland ist das Armutsrisiko nirgendwo höher als in Berlin, so der Bundesländer-Vergleich, der von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht wurde. Nach dieser Veröffentlichung erhält jeder fünfte Einwohner in Berlin staatliche Unterstützung. Zum Vergleich: in Baden-Württemberg und auch in Rheinland-Pfalz ist es nur jeder 20.

Die soziale Bedürftigkeit ist in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland besonders hoch. Niedersachen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen bilden das Mittelfeld, denn hier sind rund 10 Prozent der Bevölkerung auf die Finanzspritzen des Staates angewiesen.
Noch schlechter schneiden die nördlichen Bundesländer und Ostdeutschland ab. In Sachsen-Anhalt, Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind es zwischen 17 und 20 Prozent der Einwohner, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen.
Als Ursache für die schlechte Bilanz schätzt die Bertelsmann-Stiftung den hohen Anteil junger Alleinerziehener ein. Vor allem in den neuen Bundesländern gibt es sehr viele Einwohner, die ihre Kinder ohne Partner großziehen. Während es in den alten Bundesländern zwischen 16,6 und 22,3 Prozent sind, die als Alleinerziehend gelten, sind es in den neuen Bundesländern durchschnittlich 35 Prozent.

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Zahlen & Fakten: Stadtname:
Berlin

Bundesland:
Berlin

Höhe:
34-115 m ü. NN

Fläche:
891,85 km²

Einwohner:
3.447.048

Autokennzeichen:
B

Vorwahl:
030

Gemeinde-
schlüssel:

11 0 00 000



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