Einigung bei Hochschulverträgen 2018-2022: Michael Müller und LKRP Vorstand begrüßen größten Aufwuchs in der Geschichte der Berliner Hochschulen

Pressemitteilung vom 28.03.2017
Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für
Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, und der Vorstand
der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten (LKRP) der Berliner Hochschulen begrüßen das
Ergebnis der Hochschulvertragsverhandlungen für die Jahre
2018-2022. Die Einigung sieht eine Erhöhung der Finanzierung
der elf Berliner staatlichen Hochschulen in der
Vertragslaufzeit um jährlich 3,5 Prozent vor. Im Jahr 2022
bedeutet dies ein Plus von 221 Mio. Euro verglichen mit dem
Stand 2017. Zudem gilt die 3,5-prozentige Steigerung ab 2019
auch erstmals für die allgemeinen investiven Zuschüsse.
Vereinbart wurde ebenfalls ein umfangreicher Aufwuchs für die
Lehrkräftebildung, Verbesserungen bei
Beschäftigungsbedingungen sowie eine Vergütungserhöhung für
Lehrbeauftragte. Die Fachhochschulen werden mit der
Finanzierung von zusätzlichen Stellen im Mittelbau gestärkt,
die Universitäten erhalten einen Innovationsfonds für die
Unterstützung des Verbundantrags im
Exzellenzstrategie-Wettbewerb, und in die Digitalisierung der
Hochschulen sollen zusätzlich 28 Mio. Euro fließen.
Dazu Michael Müller: "Innerhalb von nur zwei Monaten ist es
uns in einem gemeinsa-men Kraftakt gelungen die umfangreichsten
Verträge und die größten Investitionen in der Geschichte der
Berliner Hochschulen zu vereinbaren. Damit setzen wir ein
klares Zeichen: Unsere Hochschulen sind das Rückgrat Berlins,
die Wissenschaft und For-schung seine Zukunft. Für die
konstruktive Zusammenarbeit danke ich allen Beteiligten und
werde nun im Senat und Parlament für die Hochschulverträge um
Zustimmung werben."
Der Vorstandsvorsitzende der Landeskonferenz der Rektoren und
Präsidenten (LKRP) und Präsident
der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Peter-André Alt,
erklärt: "Mit den neuen Hochschulverträgen und den darin
enthaltenen jährlichen Aufwüchsen um 3,5 % im konsumptiven
wie im investiven Bereich haben wir seit den neunziger Jahren
erstmals die Möglichkeit, Mittel nicht nur für die Sicherung
des Bestandes, sondern für strukturelle Erweiterungen und für
den großen Nachholbedarf einsetzen zu können, der durch die
finanziellen Engpässe der vergangenen 20 Jahre entstanden ist.
Der Vertrag ist damit eine gute Basis, die Herausforderungen
der kommenden fünf Jahre für die Hochschulen und die Stadt
Berlin wie die Exzellenz-Strategie, die Lehrkräftebildung, die
Sicherung von qualitativ hochwertiger Lehre bei gleichbleibend
hoher Studiennachfrage, die Gründungsförderung oder die
Gestaltung der digitalen Transformation gemeinsam erfolgreich
zu bewältigen und zu gestalten. Die Berliner Hochschulen
leisten mit ihrem Innovationspotential und bei der Sicherung
des Bedarfs an hochqualifizierten Fachkräften und
Wissenschaftlern/innen einen wichtigen Beitrag für die
Entwicklung der Stadt und werden ihre Rolle auch in Zukunft als
verantwortungsvoller Partner des Landes erfüllen."
Als eines der ersten Bundesländer hat Berlin im Jahr 1997 das
Instrument der Hoch-schulverträge eingeführt und seither
kontinuierlich weiterentwickelt. Die Verträge regeln die
Finanzierung und Entwicklung der staatlichen Hochschulen in
Berlin und werden zwischen den einzelnen Institutionen und dem
Land Berlin geschlossen. Dabei wird die Höhe der finanziellen
Zuschüsse von der Erfüllung konkreter Zielvorgaben abhängig
macht, die mit den Hochschulen ausgehandelt werden. Die
Hochschulen verpflichten sich dabei zu einem Leistungs- und
Berichtswesen. Dieses wurde in den aktuellen Verhandlungen im
Sinne eines Bürokratieabbaus überprüft und auf die
wesentlichen Bestandteile reduziert. Vor Unterzeichnung
bedürfen die Hochschulverträge noch der Zustimmung des Senats
und des Berliner Abgeordnetenhauses.
Anlage: Eckpunkte Hochschulverträge 2018-2022
Kontakt:
Sprecher für Wissenschaft und Forschung
Matthias Kuder
eMail matthias.kuder@wissenschaft.berlin.de
Tel.:(030) 90227-6638
Fax:(030) 90227-6996
Bernhard-Weiß-Straße 6
10178 Berlin-Mitte
www.berlin.de/sen/wissenschaft
Eckpunkte Hochschulverträge 2018-2022
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Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1
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