Die Asien-Pazifik-Wochen Berlin feiern 20-jähriges Jubiläum zu Digitalisierung und Startups

Die Asien-Pazifik-Wochen Berlin feiern 20-jähriges Jubiläum zu Digitalisierung und Startups


News Berlin

Pressemitteilung vom 11.05.2017
Zu ihrem 20. Geburtstag widmen sich die 12.
Asien-Pazifik-Wochen (APW) vom 15.
bis 28. Mai 2017 der Digitalisierung als globalem
Megatrend des 21. Jahrhunderts. Im "Asia-Europe Dialogue on
Digitalization” diskutieren Expertinnen und Experten,
Akteurinnen und Akteure aus Europa und Asien neueste
Entwicklungen, interdisziplinäre Einsetzbarkeit sowie
gesellschaftliche Auswirkungen der Digitalisierung und
thematisieren unter anderem die 4. Industrielle Revolution in
Produktion und Logistik, Smart Cities und das Internet of
Things. Im Vordergrund stehen Dialog und Zusammenarbeit von
Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft.
"Gerade die asiatischen Märkte sind für viele Unternehmen
sowie Startups trotz ihrer verlockenden Größe und Dynamik
geographisch, kulturell, politisch und gesellschaftlich schwer
zugänglich" erläutert Berlins Bürgermeisterin und
Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona
Pop. "Die Asien-Pazifik-Wochen bringen deshalb die
asiatischen Partner nach Berlin und verringern so
Eintrittsbarrieren, ermöglichen Kontakte und damit
Kooperationen. Als unsere besondere Stärke bieten wir den
asiatischen Partnern "Innovation made in Berlin” an. Die
Zutaten unseres kreativen Ökosystems bilden: viel Raum zum
Leben, Denken, Entwickeln und Arbeiten, Kultur von den
Philharmonikern bis zur Clubszene, Kreativwirtschaft von Musik
bis Mode, Forschung und Entwicklung für Produkte made in
Germany, Technologieparks, Startups, die Innovation Labs der
global agierenden Unternehmen, gut ausgebildete internationale
Fachkräfte, Toleranz und Weltoffenheit - und die englische
Sprache".
Europaweit einzigartig – die
Programmhighlights
Eröffnung: Am 15. Mai 2017 eröffnet
Bürgermeisterin Ramona Pop die APW gemeinsam mit Vize-Gouverneur Sutanto
Soehodho, Jakarta, und dem parlamentarischer Staatssekretär
Dirk Wiese, BMWi, im Haus der
Deutschen Wirtschaft, unmittelbar gefolgt von der Konferenz
"Asia-Europe: Joining Forces in the 4th Industrial
Revolution” des Asien-Pazifik Forum Berlin e.V. mit
einflussreichen Wirtschaftsvertretern aus Asien und Europa und
einer abschließenden Performance der koreanischen
Videokünstlerin Chan Sook Choi mit der spanischen Choreografin
Rosabel Hughet. Ab 21 Uhr ist die einzigartige
Videoinstallation Yin Yang Su Wha" (Yin und Yang, Wasser und
Feuer) der Künstlerin auf der östlichen Fassade des Humboldt
Forums zu sehen.
Der 5. Botschaftstag Asien-Pazifik steht ganz im Zeichen von
Digitalisierung und Startups. Die Länder der ASEAN, China, Indien, Pakistan, Thailand,
Südkorea und Vietnam präsentieren aktuelle Entwicklungen in
Seminaren, Vorträgen und Diskussionen. Einen Schwerpunkt
bildet der 50. Jahrestag der ASEAN-Staatengemeinschaft.
"The China story - a case of fake history?” des
niederländischen Historikers Frank Dikötter schließt auf
Einladung der Bertelsmann Stiftung den Botschaftstag ab, der
erstmals im historischen Palais am Festungsgraben stattfindet.
Vom 17. bis 19. Mai bietet die Konferenz "Connecting Startup
Cities" (CSC) nach 2016 nun zum
zweiten Mal Interessierten aus Deutschland und Asien ein Forum
für Dialog und Kooperationen. Die CSC findet dieses Mal im Haus Ungarn statt, einer
Startup-typischen Event Location im ehemaligen ungarischen
Kulturinstitut mit Blick auf Marienkirche, Rathaus und
Stadtschloss. Die Konferenz soll die Berliner Startup-Szene mit
den Ökosystemen Asiens verknüpfen. Ihr Blick richtet sich
u.a. auf Gründer in den Metropolen Shanghai, Bangalore, Tokio,
Seoul, Jakarta, Singapur und Manila. In Panels, Keynotes,
Ignite Talks und interaktiven Formaten wie Workshops, Match
& Make oder Pitch Sessions diskutieren Experten aus Asien
und Europa aktuelle Innovationsthemen: Auf dem Programm stehen
Internationalisierung, Human Resources und Funding sowie
FinTech, Robotics, Artificial Intelligence, Machine Learning,
Impact and Social Innovation, Cyber Security, Hardware &
IoT, Games, Virtual Reality, High Tech & Deep Tech sowie
Smart Cities & Smart Home. Am Ende jedes Konferenztages
pitchen Entrepreneure vor asiatischen und deutschen Investoren.
Am dritten Tag (19. Mai) gewähren Branchenakteure als
Veranstalter im Rahmen von Satelliten-Veranstaltungen in der
ganzen Stadt Einblicke in das Berliner Ökosystem.
Kulturelle Highlights
Erster Höhepunkt ist die Videoinstallation der koreanischen
Künstlerin Chan Sook Choi auf der östlichen Fassade des
Humboldt Forums. Auf Basis der alten chinesischen Lehre yijing
über unser Universum forscht Choi in ihrer Arbeit nach den
verborgenen Energieströmen des Humboldt Forums und macht die
Energie des Yin und Yang und der Fünf Elemente an diesem Ort
sichtbar. Sie übersetzt ihre Energie (Qi) mit Hilfe der
elektromagnetischen Bewegung von 129 600 Lichtteilchen
(Photonen) in einen digitalen Algorithmus und projiziert ihn
auf die Fassade des Humboldt Forums.
Weitere Highlights sind das Chinesische Kulturfestival der
Bambuspforte e.V., die beiden Ausstellungen "2 oder 3
Tiger" und "Misfits" im Haus der Kulturen der Welt, sowie
die Ausstellung "CONSTRUCTING CULTURE Hong Kong’s West Kowloon Cultural
District" im Aedes Architekturforum.
20 Jahre APW
Seit nunmehr 20 Jahren fördern die Asien-Pazifik-Wochen Berlin
den interdisziplinären Austausch von Wirtschaft und Politik,
Forschung, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zwischen den
Asien-Pazifik Regionen, Berlin und Europa. Als Plattform für
Dialog und Zusammenarbeit ist die Konferenz ein einzigartiger
Ort, an dem global relevante Themen diskutiert werden und
gleichzeitig der kulturelle Austausch die Regionen einander
näherbringt. Die APW sind eine
Hauptstadtveranstaltung, die vom Land Berlin in Zusammenarbeit
mit Bundesministerien, Bundesverbänden und den asiatischen
Botschaften in Berlin organisiert wird.
Bundespräsident Roman Herzog und der Regierende Bürgermeister
Eberhard Diepgen eröffneten die ersten APW am 15. September 1997 im Berliner Rathaus.
Von 1999 bis 2005 widmeten sich die APW im zweijährigen Turnus den
Länderschwerpunkten Japan, China, Indien und Korea. Seit 2007
gibt es Themenschwerpunkte. Die APW
finden seit 2013 mit einem wirtschaftlichen Schwerpunkt in der
Verantwortung der für Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltung
statt. Während die frühen Veranstaltungen meist der
nationalen Standortwerbung dienten, sind die APW heute dialogorientiert: Alle Konferenzen und
Workshops werden deutsch-asiatisch ausgerichtet, Kooperationen
angestrebt. Seit 2013 bestimmen die Themen Smart Cities,
Startups und Digitalisierung mit unterschiedlichen
Schwerpunkten die APW-Agenda. Die
APW finden seit 2015 jährlich statt,
seit 2016 ausschließlich auf Englisch, jeweils an
verschiedenen Veranstaltungsorten, die regelmäßig
wechseln.
Die Beziehungen zwischen Europa, Deutschland und Berlin
einerseits und Asien andererseits haben sich in den vergangenen
20 Jahren sehr dynamisch entwickelt, nachdem 1997/98 noch durch
die Finanzkrise in Südostasien geprägt war, hat sich das
wirtschaftliche Gravitationszentrum deutlich nach Asien
verlagert. Der asiatische Markt spielt für die Berliner
Wirtschaft deshalb eine immer wichtigere Rolle. Das zeigt die
folgende Übersicht:
Exporte Berlins von 2006 zu 2016 (in Mio
€):
ASEAN: 200 zu 412 106 %
China: 372 zu 912 145 %
Indien: 68 zu 140 105 %
Korea: 95 zu 155 63 %
Japan: 411 zu 352 -15 %

Entsprechend ist der Anteil der Exporte nach Asien an den
Gesamtexporten Berlins seit 2006 von rund 17% auf rd. 20 %
gestiegen.
Das wird am Beispiel China besonders deutlich: So exportierte
Berlin 1996 lediglich Waren im Wert von 64 Mio. € in das
Reich der Mitte – zwanzig Jahre später bereits 912 Mio.
€. Damit wurde die Volksrepublik China weltweit zum
drittwichtigsten ausländischen Markt für Berliner
Unternehmen. Die Senatsverwaltung strebt deshalb an, dass
Berlin sein nächstes Auslandsbüro in China eröffnet.
Besonders interessant entwickeln sich seit 2016 die Berliner
Startup-Beziehungen nach Indien, die sich auf der Metropolen
Plattform StartUp AsiaBerlin und im Round Table
Berlin-Bangalore zeigen. Bürgermeisterin und Senatorin Pop
wird Indiens Premierminister Narendra Modi am 30. Mai 17 im
Rahmen der deutsch-indischen Regierungskonsultationen Berlins
Startup-Szene im Berliner Rathaus vorstellen und den
diesjährigen Asien-Pazifik-Wochen so einen bedeutenden
Schlusspunkt setzen.
Pressegespräch am 15. Mai 2017, 10.00 Uhr bis 12.30
Uhr im DIHK, Breite Str. 29, 10178
Berlin, Raum Berg-Münchemeyer
Moderation: Sven Siebert, Pressesprecher der
SenWiEnBe
Teilnehmer*innen:
Ramona Pop, Berliner Senatorin vertritt in
ihrem Ressort Wirtschaft, Energie und Betriebe nachhaltige
Konzepte für die wachsende Stadt. Das heißt für sie, nicht
nur darauf zu achten, dass die Wirtschaft weiter wächst,
sondern gleichzeitig in den Blick zu nehmen, ob dies mit einer
Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung
einhergeht. Die studierte Politikwissenschaftlerin ist seit
1997 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Von 2009 bis
2016 war sie Vorsitzende der Fraktion Bündnis90/Die Grünen.
Seit Dezember 2016 ist sie Wirtschaftssenatorin der Stadt, die
bei Innovationen, Start-ups und Digitalisierung eine führende
Rolle in Europa einnimmt. Für Frau Pop ist entscheidend, den
technologischen Wandel und die Digitalisierung so zu gestalten,
dass sie allen zugute kommen.
Sutanto Soehodho, stellvertretender Gouverneur
für Handel, Industrie und Transport in Jakarta. Sutanto
Soedhodho ist seit 2004 Professor für Verkehrsmodellierung an
der University of Indonesia. Seinen Masterabschluss und
Doktortitel im Bauingenieurwesen erhielt er an der University
of Tokyo. Professor Soedhodho war unter anderem
Geschäftsführer von einer Mautstraßenfirma, Direktor der
Zementindustrie, Vizedirektor der University of Indonesia und
ist seit 2009 stellvertretender Gouverneur für Handel,
Industrie und Transport. Als Gouverneur stellt sich Sutanto
Soedhodho Jakarta als moderne Stadt vor, die es mit anderen
fortschrittlichen Städten aufnehmen kann.
Clas Neumann, Senior Vizepräsident, Leiter
des Global SAP Labs Network und der
Fast Growth Market Strategy Group. Neumann sammelte bereits
viel Anerkennung für seine Geschäftserfolge in Asien. Zurzeit
ist er Sprecher des Asien-Pazifik Ausschusses der Deutschen
Wirtschaft, Vorstandsmitglied der East Asian Association
(OAV) und Mitglied der
Deutsch-Indischen Beratung des indischen Ministers und der
deutschen Kanzlerin. Er lebt in Shanghai.
Prof. Lei Xianzhang, Generaldirektor,
Europäisches Repräsentatives Büro der State Grid Corporation
of China. Er erhielt seinen Doktortitel an der Technischen
Universität Berlin und einen Doktor and der Yale University.
Anschließend, trat er der Siemens AG in Deutschland bei. Seit
2010, arbeitet er mit der State Grid Corporation of China. Er
wurde außerdem als Mitglied des "Thousand Talents Program”
in China aufgenommen.
Dr. Christian Lüdtke, CEO etventure (tbc), Gründer und
Geschäftsführer von etventure, digitale Unternehmensberatung
und "company builder”, wo er digitale Strategien
und Businessmodelle für Großunternehmen sowie Startups
umsetzt. Christian entwickelt öffentlich-private
Partnerschaften, z.B. für die Europäische Union. Sein Fokus
liegt auf Innovationsförderung und dem Aufbau des Kapitalfonds
BDMI. Christian Lüdtke.
Shradha Sharma, Geschäftsführerin und
Chefredakteurin von YourStory in Bangalore, Indiens größte
Medientechnologieplattform für Gründer. Davor war sie bei
CNBC TV18 Vicepräsidentin sowie
Beraterin für die Times of India. Shradha Sharma zählt zu den
5 einflussreichsten Inder*innen und den 500 weltweit
bedeutendsten Influencern auf LinkedIn.
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1

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Zahlen & Fakten: Stadtname:
Berlin

Bundesland:
Berlin

Höhe:
34-115 m ü. NN

Fläche:
891,85 km²

Einwohner:
3.447.048

Autokennzeichen:
B

Vorwahl:
030

Gemeinde-
schlüssel:

11 0 00 000



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