Gut versorgt und aktiv bis ins hohe Alter - Senator Czaja hat Konzept 80plus vorgestellt

Gut versorgt und aktiv bis ins hohe Alter - Senator Czaja hat Konzept 80plus vorgestellt


News Berlin

Pressemitteilung vom 27.08.2015
Der Anteil der Menschen über 80 Jahre wächst rasant. In
Berlin wird sich die Gruppe der Hochaltrigen bis zum Jahr 2030
nahezu verdoppeln: von derzeit 140.000 auf 270.000 Menschen.
Auf diese Entwicklung muss sich die Gesellschaft rechtzeitig
einstellen, denn sie hat deutliche Auswirkungen auf den Bedarf
an gesundheitlicher und pflegerischer Versorgung. Der Senator
für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja, hat
heute der Öffentlichkeit das Konzept 80plus vorgestellt, das
die Versorgung hochaltriger Menschen in Berlin verbessern soll.
Senator Czaja sagte: "Mit steigendem Alter
nimmt auch das Risiko für Erkrankungen und
Pflegebedürftigkeit zu, häufig leben die Menschen allein. In
Berlin haben wir zwar eine Versorgung auf hohem Niveau - aber
die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Sektoren muss
verbessert werden. Gerade hochaltrige Menschen sind auf
ineinandergreifende, aufeinander abgestimmte Hilfesysteme
angewiesen. Dies ist eine große Herausforderung, der wir uns
mit dem Konzept 80plus stellen. Wir wollen gemeinsam dafür
sorgen, dass die Lebensqualität der Berlinerinnen und Berliner
bis ins hohe Alter auch in Zukunft sehr gut bleibt."
So dient das Konzept 80plus dazu, die gesundheitliche und
pflegerische Versorgung hochaltriger Menschen in Berlin
stärker zu vernetzen. Dazu hat Senator Czaja einen
mehrstufigen Dialogprozess gestartet, an dem Expertinnen und
Experten aus allen relevanten Versorgungsbereichen beteiligt
sind - von der stationären und ambulanter Versorgung über
die ärztliche Fort- und Weiterbildung bis hin zu
Gesundheits-förderung und sozialer Teilhabe. Auch Bürgerinnen
und Bürger sind eingeladen, ihre Vorschläge und Erfahrungen
einzubringen.
Ziel ist es, nach einer Reihe von Fachdialogen und einem
Bürgerforum bis zum Sommer 2016 eine Rahmenstrategie
vorzulegen. Darin sollen die Akteure der verschiedenen
Versorgungsbereiche ihre künftige Zusammenarbeit verbindlich
verabreden und darüber hinaus den Anstoß zu landes- und
bundesrechtlichen Gesetzesreformen geben.
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1

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Berlin

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Gemeinde-
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