Müller kündigt Bundesratsinitiative zur Erhöhung der BAföG-Wohnpauschale an

Müller kündigt Bundesratsinitiative zur Erhöhung der BAföG-Wohnpauschale an


News Berlin

Pressemitteilung vom 27.10.2017
In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Studierenden
bundesweit kontinuierlich erhöht und damit einhergehend auch
die Nachfrage nach bezahlbarem studentischen Wohnraum. Zugleich
sind an den meisten Hochschulstandorten in Deutschland die
Mietkosten deutlich gestiegen, was insbesondere für
Studierende mit geringen Einkommen zunehmend zu einer Belastung
wird.
Dazu erklärt Michael Müller, Regierender Bürgermeister von
Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung: "Wir
erleben eine deutliche Zunahme an Studierenden in unseren
Hochschulstädten, die angesichts steigender Mieten große
Schwierigkeiten haben, bezahlbare Unterkünfte zu finden. Durch
den Bau studentischen Wohnraums wird dieser Entwicklung bereits
entgegengewirkt und diese Anstrengungen müssen wir fortsetzen.
Allerdings bedarf es auch dringend einer Anpassung der
Studienfinanzierung. Denn die Sozialerhebung des Deutschen
Studentenwerks zeigt, dass besonders Studierende mit geringen
Einkommen inzwischen fast die Hälfte ihrer Mittel für
Mietkosten ausgeben müssen. Das erhöht den Andrang auf die
Angebote der Studierendenwerke und führt bundesweit zu langen
Wartelisten für Wohnheimplätze. In München liegt die Zahl
bei 10.000, in Berlin bei 4.700, Stuttgart meldet 3.900. Das
ist eine Herausforderung für alle Bundesländer. Deshalb
müssen wir länderübergreifend dafür sorgen, dass die
Bundesregierung die BAföG-Wohnpauschale von derzeit 250 Euro
möglichst schnell weiter erhöht. Das Thema gehört definitiv
auf den Verhandlungstisch der Jamaika-Koalitionäre. Berlin
bereitet jetzt eine Bundesratsinitiative vor, mit der eine
deutliche Erhöhung des Wohn-Bedarfssatzes im Rahmen des BAföG
angestrebt wird. Dafür werden wir um Unterstützung der
anderen Bundesländer werben. Denn Deutschland kann es sich
weder im Sinne der Chancengleichheit, noch angesichts der
Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für seine
gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunftsentwicklung
leisten, dass die Wahl des Studienortes oder gar die
Entscheidung über die Aufnahme eines Studiums von den
finanziellen Ressourcen der Eltern abhängt."
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1

Zurück zur Übersicht




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Berlin

Bundesland:
Berlin

Höhe:
34-115 m ü. NN

Fläche:
891,85 km²

Einwohner:
3.447.048

Autokennzeichen:
B

Vorwahl:
030

Gemeinde-
schlüssel:

11 0 00 000



Firmenverzeichnis für Berlin