Alternativen zu Tierversuchen: Staatssekretär Steffen Krach besucht Bundesinstitut für Risikobewertung

Pressemitteilung vom 01.02.2018
Der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen
Krach, hat am Mittwoch, den 31. Januar, das Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR) in Berlin-Marienfelde besucht. Im Fokus
der Gespräche mit dem BfR-Präsidenten Prof. Andreas Hensel
und weiteren Wissenschaftlern stand der Austausch über die
Vermeidung von Tierversuchen. Als Deutsches Zentrum zum Schutz
von Versuchstieren (Bf3R) koordiniert das BfR bundesweit alle
Aktivitäten, die das Ziel verfolgen, Tierversuche auf das
unerlässliche Maß zu beschränken, Versuchstieren den
bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, und die
Alternativmethodenforschung zu intensivieren. Der Berliner
Senat will die Hauptstadt zum Vorreiter in der Entwicklung von
Alternativmethoden zu Tierversuchen machen. Für 8,6 Millionen
Euro entsteht dafür an der Charité-Universitätsmedizin
Berlin ein neues Forschungszentrum.
Steffen Krach: "Berlin ist ein wichtiges Zentrum der
biomedizinischen Forschung. Umso konsequenter ist es, dass wir
eine Führungsrolle in der Erforschung von Alternativen zu
Tierversuchen übernehmen. Dafür bietet unser
Wissenschaftsstandort vielfältige Expertise an Universitäten
und Forschungsinstituten, sowie eine Reihe von
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich frühzeitig
für dieses Anliegen engagiert haben. Das an der Charité
entstehende neue Zentrum wird dieses Potenzial nun bündeln.
Uns ist aber auch der Austausch mit anderen Standorten in
Deutschland und im Ausland wichtig. Dafür ist das BfR ein
wichtiger Partner. Durch Kooperation können wir unser
gemeinsames Ziel, Tierversuche auf das absolut notwendige Maß
zu reduzieren, noch schneller erreichen."
Bereits im Koalitionsvertrag der Berliner rot-rot-grünen
Landesregierung wurde der weitestgehenden Vermeidung von
Tierversuchen eine besondere Priorität eingeräumt. In dem
Charité-Vertrag 2018-2022 erhält die
Charité-Universitätsmedizin Berlin nun 8,6 Millionen Euro
für den Aufbau eines neuen Zentrums zur Erforschung von
Alternativen zu Tierversuchen in Kooperation mit der Freien
Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und
dem Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin (MDC).
Quelle: http://www.berlin.de/presse/pressemitteilungen/index/feed?institutions=lpd&since=gestern_14_00&prio=1&count=1000&orig=1
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Zahlen & Fakten:
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Gemeinde-
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