Filigraner Schnitt: Wie Wasserstrahlschneiden beim präzisen Schneiden helfen

Filigraner Schnitt: Wie Wasserstrahlschneiden beim präzisen Schneiden helfen


News BerlinFiligraner Schnitt: Wie Wasserstrahlschneiden beim präzisen Schneiden helfen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Stahl, Keramik oder Glas gestochen scharf zugeschnitten werden können? Wie selbst feinste Elemente haargenau an das jeweilige Objekt angepasst werden können? Die simple Antwort lautet: mit Hilfe von Wasser. Selbst größte Flächen erhalten ihren fein säuberlichen Schliff mit Hilfe von sogenannten Wasserstrahlschneiden. Die wenigsten haben allerdings eine Vorstellung von diesen Schneiden. Wie sehen diese also aus und wie genau funktionieren Wasserstrahlschneiden? Dieser Artikel beleuchtet das Thema einmal genauer.



Sechs Standard-Elemente für filigrane Schnitte

Gerade für alle, die sich wegen eines Umzugs intensiver mit Immobilien beschäftigen oder ein neues Haus bauen und somit immer wieder auf Architektur-Formen treffen, die höchste Präzision erfordern, ist es wichtig, den Wert solcher Objekte erkennen und entsprechend bewerten zu können. Somit lohnt es sich, sich einmal intensiver mit den Wasserstrahlschneiden auseinanderzusetzen, die oftmals zur Beschneidung dieser Objekte eingesetzt werden.



Wasserstrahlschneiden bestehen im Grundsatz aus sechs verschiedenen Elementen. Zweck der Schneide ist es, einen Schneidestrahl zu erzeugen, der ausreichend stark und zielgenau ist, um das Material bearbeiten zu können. Bei diesem Strahl handelt es sich um das abschließende Element, den Output sozusagen. Als Input wird hierzu also zunächst Wasser benötigt, das unter Hochdruck in die Schneidemaschine eingeführt wird. Dieses Wasser läuft durch eine sogenannte Reinwasserdüse, wonach es mit einem Abrasiv vermengt wird. Letzteres dient als Schleifmittel zur Bearbeitung des Materials. Damit dieses treffsicher auf die Oberfläche gelangt, wird das Gemisch durch eine Abrasivfokussierdüse geleitet, die den Strahl zentriert durch die Führung bugsiert, aus der dann letzten Endes der Schneidstrahl mit voller Wucht herausschießt.



Erstes Patent in den 1970er Jahren angemeldet

Zahlreiche Anbieter wie beispielsweise die Innocut Solution Schäfer GmbH

stellen diese Geräte zu preiswerten Tarifen her. Des Weiteren gibt es einen großen Markt an gebrauchten Wasserstrahlschneiden. Die Geschichte der Wasserstrahlschneider reicht zurück bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts, als Minenarbeiter Wasser zum Abbau von Kies oder Ton genutzt haben. Ein erstes Patent für die Maschine erhielt später Norman Franz. Seit den 1970er Jahren wird das Verfahren flächendeckend in individuellen Anwendungsbereichen genutzt. Neben des Schneidens einzelner Materialien wird das Verfahren auch zum Entgraten und Gussputzen verwendet.



Das Naturelement Wasser sorgt somit, vermengt mit Abrasiven, für feinste Schnitte bei zahlreichen Materialien. Der Mensch hat es vollbracht, eine Technik zu entwickeln, die Wasser mit dem richtigen Druck so beschleunigt, dass die Kraft genutzt werden kann.

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Berlin

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